Donnerstag, 29. September 2011

Einfach schön!

Mittwoch, 7. September 2011

Wandern mit Hund

Wandern mit Hund im Elbsandsteingebirge
Wildromantische Landschaften entdecken, die Natur erkunden und zusammen mit dem vierbeinigen Freund spannende Wandertouren bestreiten, das ist in der Sächsischen Schweiz möglich. Herrchen und Frauchen können gemeinsam mit ihrem Hund die Landschaft aus einem ganz neuen Blickwinkel erleben und sich so noch besser kennen und verstehen lernen.

Hundefreundliche Unterkünfte findet man im Gastgeberverzeichnis wenn man das Ausstattungsmerkmal „Haustiere erlaubt“ auswählt.





Foto: © Alterfalter / Fotolia.com

Wandern mit vier Pfoten auf dem Malerweg
Wer es sich zutraut mit seinem Hund die ein oder andere Brücke und Leiter zu überwinden, ihn notfalls sogar im unwegsamen Gelände zu tragen, der kann gemeinsam mit ihm den Malerweg auskundschaften.
Für schwierigere Etappen des Malerwegs gibt es gute und einfache Alternativen, die genügend Auslauf sowie pfotenfreundliche Erlebnisse verschaffen und auf ihre Hundetauglichkeit getestet wurden.
Foto: © Gorilla / Fotolia.com

1. Etappe (11,5 km / 4 Std. /135 Höhenmeter)
Von Liebethal (Pirna) bis Stadt Wehlen
Diese Etappe des Malerwegs sollte problemlos mit Hund zu bewältigen sein.

2. Etappe (13,2 km / 5 Std. / 632 Höhenmeter)
Von Stadt Wehlen bis Hohnstein
Umgehung der Wolfsschlucht über den Lehrpfad

3. Etappe (11,7 km / 5 Std. / 412 Höhemeter)
Von Hohnstein bis Altendorf
Diese Etappe des Malerwegs ist auch mit Hund unproblematisch.

4. Etappe (17,6 km*/7 Std./ 464 m Höhenmeter)
Von Altendorf zur Neumannmühle
Von Altendorf aus steigt man durch die Dorfbachklamm ab und nimmt den Abzweig nach links. Dieser ermöglicht eine bequeme Wanderung zur Ostrauer Mühle. Der Malerweg führt bergauf über den Mühlweg und den Bauweg auf den Elbleitenweg in die Schrammsteine. Den Jägersteig-Aufstieg umgeht man über den Elbleiten- und Zeughausweg. Das Ende der Etappe ist der Lichtenhainer Wasserfall mit Anschlussstelle zur Kirnitzschtalbahn. (2011 kann wegen Bauarbeiten erst ab Haltestelle Beuthenfall in die Bahn umgestiegen werden.)

5. Etappe (13,6 km / 7 Std. / 625 Höhenmeter)
Von der Neumannmühle bis Schmilka
Wandern mit Hund ist auf dieser Etappe möglich.

6. Etappe (16,7 km / 7 Std. / 602 Höhenmeter)
Von Schmilka bis Kurort Gohrisch
Auch auf der 6. Etappe gibt es keine besonderen Schwierigkeiten für den vierbeinigen Begleiter.

7. Etappe (15,4 km*/6 Std./ 462 m Höhenmeter)
Vom Kurort Gohrisch bis Weißig
Vom Kurort Gohrisch aus leiten der Muselweg, der Jagdsteig, der Königsweg und der Alte Schulweg Wanderbegeisterte nach Pfaffendorf. Um den Paffenstein zu besteigen sollte an dieser Stelle eine Alternative zum Aufstiege "Nadelöhr" gewählt werden. Angelangt auf dem Pfaffenstein bietet sich Herrchen / Frauchen und Hund ein Ausblick auf die sagenumwobene Barbarine, ein Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz.

In Richtung Quirl kann über den Klammweg abgestiegen werden. An der Nordostseite des Quirls gibt es eine große begehbare Höhle, genannt Diebeshöhle, welche es zu erkunden lohnt. Über den nahegelegenen Latzweg gelangt man zum Fuß der Festung Königstein, diese ist auch mit Hund eine Besichtigung wert, jedoch sollte man dann etwas mehr Zeit einplanen. Auf der alten Festungsstraße und dem Kanonenweg geht es über Thürmsdorf nach Weißig, wo die Bus Linie 243 (Pirna-Königstein) genutzt werden kann.

8. Etappe (12,4 km*/5 Std./ 225 m Höhenmeter)
Von Weißig bis Pirna
Auf der letzten Etappe des Malerweges kann das Massiv des Rauensteins auf dem Forstweg umgangen werden. So gelangt man nach Wehlen-Pötzscha und Naundorf. Im Naundorfer Ortszentrum führt der Malerweg zur Königsnase über ehemalige Steinbrüche und weiter nach Obervogelgesang. An dieser Stelle kann die S-Bahn bestiegen werden. Von dort dem Elberadweg in Richtung Pirna folgen, dann biegt man rechts ab um auf den Canalettoweg zu gelangen, der bis in den Stadtkern Pirnas führt.

Wandertouren mit Hund
Nicht nur auf dem Malerweg können sich die vierbeinigen Freunde mit Ihren Besitzern so richtig austoben. Weitere einfache Tourenvorschläge finden Sie auch in der Rubrik Barrierefrei.



Foto: © falkjohann.com / Fotolia.com

1. Tourvorschlag (3,3 km*/52 m Höhenmeter) - Vom Steinernen Tisch zur Bastei
Der Ausflug zu einem der bekanntesten Aussichtspunkte der Sächsischen Schweiz kann mit einem langen und bei Hunden sehr beliebten Waldspaziergang verbunden werden. Die Wanderung startet in der Nähe des Basteiparkplatzes (an der Tankstelle). Nach etwa 700 Metern zweigt an einer Bushaltestelle der breite Waldfahrweg zum Steinernen Tisch ab. Diesem Weg kann man bis zu einer Kreuzung folgen und den linksabzweigenden Wanderweg in Richtung Bastei nutzen. Vom Aussichtspunkt aus kann in Richtung Wehlgrund wieder abgestiegen werden. Hier trifft man auf eine kleine Herausforderung für den Vierbeiner: Stufen. Auf diesem Weg gelangt man zurück zum Ausgangspunkt.

2. Tourvorschlag (3,8 km*/107 m Höhenmeter) - Zur Wildwiese
Die Wildwiese liegt unterhalb der Schrammsteine und bietet an der Wirtschaftshütten eine Feuerstelle für gemütliche Stunden zum Verweilen. Nach der Brücke läuft man über die Kirnitzsch an der Mündung des nassen Grunds vorbei und durch den gut ausgebauten Fahrweg. Vorbei an den Abzweigen von Eulentilke und Reitsteig / Jordanweg geht es immer weiter geradeaus. Nach einer etwas steileren Steigung lädt die Wildwiese zum Tollen und Austoben ein.

3. Tourvorschlag (3,1 km*/55 m Höhenmeter) - Zum Amselsee
Vom S-Bahnhof Kurort Rathen gelangt man zur Fähre, um auf die andere Seite der Elbe überzusetzen. Dann geht es entspannt weiter durch den Ort. Am nächsten Abzweig muss sich links gehalten werden, um in den Amselgrund zu gelangen. Relativ eben geht es nun vorbei am Zugang zur Felsenbühne Rathen bis zum Amselsee. Hier erlebt Herrchen wunderschöne Ausblicke auf die Rathener Felsenwelt mit den markanten Gipfeln Talwächter und Lokomotive. Den gleichen Weg geht es zurück.

Wichtige Hinweise
Um gemeinsam und zugleich gefahrlos mit dem vierbeinigen Freund durch die Natur streifen zu können, sollten Sie sich immer gut auf eine solche Tour vorbereiten. Wichtig ist es vor allem, für den Hund immer genügend Futter und Wasser mitzuführen. Im Nationalpark Sächsische Schweiz herrscht Leinenpflicht für Hunde um Passanten und in den Wäldern lebende Tiere nicht zu gefährden. In Bahn und Bussen können Hunde nur mit Maulkorb und Leine transportiert werden.

Foto: © Picture-Factory / Fotolia.com
Quelle: http://www.saechsische-schweiz.de/cgi-bin/click.system?navid=395

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